Ein intaktes Heilklima frei von schädlichen Umwelteinflüssen, eine Vielzahl von mineralstoffhaltigen Quellen sowie eine jahrhundertelange Tradition gesundheitsfördernder Heilerde-Anwendungen in anerkannten und mit Qualitätsprädikaten ausgezeichneten Kurorten – das sind die Hauptzutaten für die außerordentliche Beliebtheit, derer sich Baden-Württembergs Heilbäder und Kurorte erfreuen.

Dass im vergangenen Jahr die Besucherzahlen gegenüber dem Vorjahr erneut gestiegen sind, ist kein Zufall. Die Suche nach Erholung und Angebote nach dem Motto „Gesundheit und Erholung aus der Natur“ liegen eindeutig im Trend. „Wer könnte das besser und auf einem qualitativ höheren Niveau anbieten als die Heilbäder und Kurorte im Bäderland Nr.1“, sagt der Präsident des Heilbäderverbandes Baden-Württemberg e.V. Fritz Link. 56 höherprädikatisierte Heilbäder und Kurorte gibt es in Baden-Württemberg – damit belegt das Bundesland in Deutschland den Spitzenplatz im nationalen Vergleich und darf sich somit Bäderland Nr. 1 in Deutschland nennen.


Dies ist im „Ländle“ jedoch kein Grund sich auszuruhen. Konsequent setzen die Heilbäder und Kurorte auf Investitionen, um die Infrastruktur für die Gäste weiter zu verbessern, von neuen Hotels mit Zugang zu den Thermen bis zu erweiterten Parkmöglichkeiten. Auch ist gerade erst auf der Tourismus- und Freizeitmesse CMT im Januar in Stuttgart eine neue Digitalplattform vorgestellt worden, die erholungsuchenden Wohnmobilisten hilft, entsprechende Stellplätze in unmittelbarer Nähe der Thermen zu finden. Um Entschleunigung, Auszeiten vom Alltag oder gar das Waldbaden erleben zu können, wurden in den Heilbädern und Kurorten entsprechende Wanderwege angelegt und E-Bike-Touren entwickelt. Gerade den aktuell besonders im Fokus stehenden Aspekten Waldbaden, Waldgesundheit und Waldtherapie widmen die Baden-Württemberger Heilbäder und Kurorte große Aufmerksamkeit. So hat eine vom Heilbäderverband des Landes in Auftrag gegebene Studie die Erholung und Gesundheit fördernden Faktoren des „Wirkungskomplexes Wald“ eindeutig belegt und Handlungsempfehlungen herausgearbeitet, die nun Eingang in die Konzeptionen der Heilbäder und Kurorte finden. Zudem sind neue Zertifizierungen wie beispielsweise für „Nachhaltige Destinationen“ geschaffen und entsprechende Angebote ins Portfolio aufgenommen worden.


In diesem Jahr im April ist es genau 50 Jahre her, dass sich die
Heilbäder und Kurorte in Baden- Württemberg zu einem Verband zusammenschlossen, um sich gemeinsam um die Interessen und Wünsche ihrer Gäste zu kümmern. Was dabei von Anfang an im Vordergrund stand, nämlich den erholungs- und gesundheitssuchenden Besucherinnen und Besuchern ein abwechslungsreiches Angebot aus der Natur in Kombination mit den traditionellen und bewährten Heilverfahren anzubieten, gilt heute mehr denn je. Die Heilbäder und Kurorte im Schwarzwald, im Markgräflerland, im Allgäu, zwischen Bodensee und Donau, auf der Schwäbischen Alb und im Taubertal sorgen mit Saunalandschaften, Wellness- und Gesundheitsangeboten sowie kulinarischen und kulturellen Höhepunkten für einzigartige Wohlfühlmomente und sind damit angesichts der Trends zu Kurzurlauben und Urlaub im eigenen Land, eines gesteigerten Gesundheitsbewusstseins sowie des demographischen Wandels auch für die Zukunft gut aufgestellt. Schließlich kommen die geburtenstarken Jahrgänge hierzulande jetzt in ein Alter, in dem Gesundheit, Entspannung und daraus resultierende Kurzurlaube immer mehr in den Fokus rücken und auch jüngere Generationen suchen zunehmend Entschleunigung. In Baden-Württemberg findet jeder Gast dafür garantiert das seinen bzw. ihren jeweiligen persönlichen Intentionen entsprechende Angebot.

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© HKM Heilbäder und Kurorte Marketing GmbH Baden-Württemberg / Heilbäderverband Baden-Württemberg e.V.